anwesend:
Markus
Stephan
Alex
Harald
Erika
Josef
Michi
Experience-Ausbeute (pro Kopf):
Horror: 1000
Thirens Gruppe: 720
(man möge mir falsch geschriebene Namen verzeihen und ausbessern)
Aus dem Tagebuch eines jungen Illusionisten...
Wir wollen den Blutwald wieder hinter uns lassen und machen uns auf den Weg nach Kratas. Aber nicht ohne Halt in Eidolon zu machen. Leider müssen wir dort Abschied von Calmig nehmen (naja... so leid is ja eh net um ihm - hab ihn ja kaum gekannt, wer weiß, wär er länger geblieben, hätt er sich vielleicht auch als Verräter entpuppt).
Ein Blutelf namens T'onmi (oder Thonmi, oder Tohnmy - vielleicht aber auch Tommy) will Calmigs Platz einnehmen. Er trägt ein Familienerbstück bei sich und will herausfinden was es damit auf sich hat. Es ist ein altes Schwert, dass er noch nie gezogen hat - vermutlich, weil die Klinge abfallen würde, wenn ers täte.
Notiz an mich. Von der einstigen Heldentruppe Claws Of Justice ist nicht mehr allzuviel übrig geblieben. Außer Pollux und mir ist keiner für den Grouppattern bereit. - Eigentlich bin ich ja dafür, dass wir beide uns von den Möchtegernhelden abspalten. Da muss ich mit dem Windling mal drüber reden...
Die Familie in der Höhle
Wir gehen über die Steppe auf den Bergpass zu und teilen uns das Nachtlager mit ein paar netten Orks. Am Pass angekommen treibt uns ein plötzliches Gewitter in eine Höhle, in die vor uns bereits eine Familienkarawane zuflucht gesucht hat (wir haben deren Karren vorm Eingang gefunden).
Auf der Suche nach einem erhöhtem, trockenen Plateau stoßen wir auf eine frische Leiche, die vermutlich der Familienvater war und jetzt ein wenig angeknabbert aussieht.
Hurra! Da gibts ein Monster zum Jagen!
äh... räusper.. ich mein natürlich: Tragisch, die arme Familie!
Bei der Leiche finden wir eine Puppe, nehmen diese mit und ziehen heldenmutig ins Tiefere der Höhle, in die Richtung, aus der wir Kinderschreie hören. Pollux ist so nett, den Rückweg zu markieren.
Wir finden die Familie (bestehend aus 6 Menschen) in der Höhle XY und werden gleich mit einem Bolzen begrüßt - ein wenig schreckhaft die Leute, aber sind ja auch keien Adepten wie wir. Seryl, die Mutter, klärt uns auf, was sich zugetragen hat (gähn, die Geschichte lass ich aus - es geht im wesentlichen um ein Monster und die Familie die versucht davonzukommen). Achja, die Puppe hamma dem schreienden kleinen Mädchen gegeben.
Eine Eskorte wird gebildet und der Rückweg angetreten. Blöderweise scheinen die Markierungen vom Pollux nicht ganz so toll gewesen zu sein, weil da plötzlich ne Seitenhöhle ist, die vorher nicht da war. Und dann kommts:
Der Horror in der Höhle
Ein hinkender junger Mann wird direkt aus der Eskortenmitte heraus in die Luft gerissen, zerfetzt und die blutigen Überreste in die Seitenhöhle gezogen.
Ich würds nicht Panik nennen, aber es war dann doch angebracht, sich wieder zurückzuziehen. Und zwar schnell, rasend schnell, und ja nicht zurückdrehen. Aber Panik.. nein, dass wär doch übertrieben..
Wieder in der Höhle XY versuchen wir einen anderen Gang (einen, aus dem das sanfte plätschern eines Flusses zu hören ist).
Das Vieh, dass hinter uns her ist, hat übrigens immer noch keiner gesehen, aber es ist zu hören - und es ist dicht hinter uns (auch, wenn es sich nicht übermäßig beeilt und nachzukommen).
Wir schaffen es bis zum Fluss und können uns dort hinter morschen Holz (Karren eines ehemaligen Minenbetriebes) verstecken, aber ob uns dass hilft bei der Verteidigung gegen einen offensichtlichen Horror?
Ruan ist mutig und traut sich astral in den Gang reinzusehen, aus dem wir gekommen sind. Und ihm wirds gedankt, indem er sich um sich selbst zu drehen anfängt. Äh das ist doch nicht er, der sich dreht. Das ist seine Haut, die sich dreht. (Tilar wurde dann zum nächsten Opfer.)
Jetzt ist wohl doch Zeit für Panik!
Gottseidank haben wir eine echte (oder echt betrunkene?) Heldin unter uns: Die Lehrmeisterin von Pollux, welche uns ja immer noch begleitet, reitet gegen den Stützpfeiler des Höhlenschachtes an und bringt ihn tatsächlich zum Einsturz! Damit ist der Horror erstmal blockert; und vor allem: damit ist der Horror durch die Staubschicht sichtbar!
Korrash überlegt nicht zweimal, hetzt auf den Horror zu und reißt ihm die Kehle raus. Damit ist der mal hinüber, aber wir noch lange nicht gerettet:
Der Überlebenskampf in der Höhle
Pollux, der seine Meisterin nachgeritten und einiges von der einstürzenden Höhle abbekommen hat, liegt ihm Sterben. Seine Ziege bereits tot neben ihm. Tivar wirkt auch so, als hätte er seinen Körper bereits verlassen. Und wir haben nur eine Last Chance!
Mit dieser schaffts Pollux übern Berg, aber nicht unser Archer. Korrash gräbt sich ins Höhlensystem zurück, aus dem wir gekommen sind und sucht nach weiteren Leichen, die der Horror niedergestreckt hat, um deren Gepäck zu durchsuchen. Das Glück ist ihm hold: er findet zeitgerecht eine weitere Last Chance (Masterwurf: d10 auf 1). Doch Tilar schaffts damit nicht (es fehlen noch 2 Lebenspunkte).
Verzweifelt und ohne Heilmittel fangen alle (inkl. der Menschen) an zu beten. Nach wenigen Minuten erhört uns Galen und Tilar kommt wieder zu uns zurück.
Zwar nicht ohne permanenten Wunden, aber er ist wieder unter uns.
Dem Opfer der Zwergenbeastmasterin gedenken wir mit einem gebührendem Begräbnis.
Wir gehen mit der Familie zusammen nach Daiche (Vorstadt von Kratas) und trennen uns dort von ihr. Wir nutzen die Zeit, um uns von unseren unzähligen Wunden zu erholen und bedanken uns bei Galen, indem wir fleißig in den Tempel spenden gehen.
Thirens Rache und der Blutschwur
Gut erholt ziehen wir weiter nach Kratas und ins Haus von Thiren (Lehrmeisterin von Tilar). Es ist nur einer anwesend, ein Swordmaster der gerade mit Essen beschäftigt ist. Korrash wartet nicht lange, stürmt sofort auf ihn zu und greift ihn an. Der Swordmaster ruft nach Verstärkung, Korrash hätte vielleicht auch auf die Idee kommen sollen, denn recht kampfeslustig ist der Rest seiner Truppe nicht.
Als unser Gegner dann doch 4 Köpfe zählt, kommt auch unser Rest auf Touren und hilft Korrash. Tilar spricht Thiren auf Verhandlungen über die Form der Rache an und bekommt die Wunden ab, für den Bruch des Blutschwurs.
Thirens Leute sind uns zwar fast ebenbürtig, aber besiegt werden sie trotzdem. Hey, wir haben grad einen Horror zur Strecke gebracht, da können uns doch solche Menschenhändler nix antun.
Nach einem viel zu kleinen Loot, denken wir darüber nach, ob wir uns denn nicht auf die Suche nach dem Liar des Horrors machen wollen. Als ersten Anhaltspunkt sehen wir die beiden versteinerten Obsidiman (was für ein Wortwitz..);
Auf ins nächste Abenteuer!
(Aber zuerst werden in Kratas noch ein paar Last Chances eingekauft, hoffentlich.)
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