Session Summary vom 21.04.06
Nachdem wir also vorletztes Mal die überschwere Belagerungskanone außer Gefecht gesetzt hatten, war die unmittelbare Bedrohung für Eidolon fürs Erste beseitigt. Doch die Freude darüber währte nur kurz. Wie würde die Reaktion der Ishkarat ausfallen? Tage bangen Wartens vergingen. Früher als erhofft kam es schließlich zum Tag der Entscheidung. Die Ishkarat schienen eine rasche Entscheidung herbeführen zu wollen. Unterstützt durch die Feuerkanonen ihrer Flußschiffe brandete Welle um Welle von Ishkarat-Kriegern gegen die Festungsmauern. Beide Seiten kannten kein Erbarmen. Während der Druck auf die zahlenmäßig unterlegenen Verteidiger immer mehr zunahm, war es der Festungsartillerie gelungen, die Flotte der der Ishkarat in einer Kanonade zu vernichten. Schließlich mußten die tapferen Verteidiger die äußere Mauer aufgeben und auf den zweiten Festungsring zurückweichen. Den Ishkarat war es gelungen eine Bresche in die Linie der Verteidiger zu schlagen und sie aus ihrer Stellung zu vertreiben. In einer kurzen Kampfpause versuchten die Verteidiger verzweifelt, die Verteidigung Eidolons neu zu organisieren. In dieser kritischen Phase war es vor allem dem couragierten und beherzten Handeln des Ork Beastmasters zu verdanken, dass die Verteidigung standhielt. Inspiriert durch den Heldenmut des Beastmasters schöpften die Verteidiger neue Hoffnung und es gelang schließlich gerade noch rechtzeitig die Ishkarat aus der Festung zu vertreiben. Nicht unerwähnt bleiben soll auch der Mut des Elfen Archers, der sich in der Schlacht mehrmals auszeichnen konnte.
In Begleitung eines Führers machten wir uns schließlich auf den Weg zum Blutelfenhof Königin Alachias. Zu diesem Zeitpunkt ahnte jedoch noch niemand aus der Gruppe, welch "dunkles Geheimnis" unser Archer seit seiner letzten Ausbildungszeit in Kratas mit sich trug. Am Elfenhof angekommen fehlte es uns an nichts. Bis zur Audienz bei Königin Alachias sollte es noch einige Zeit dauern, während der wir durch den Haushofmeister im höfischen Zeremoniel unterwiesen wurden. Dabei sollten wir in einer Art "Vorgespräch" unsere Anliegen für die Audienz vorformulieren. Während dieses "Vorgesprächs" erbat Telar Informationen über den Verbleib einer Gruppe von Abenteurern. Sie stünden im Verdacht im "Servos" zwei Morde begangen zu haben (an einem T'skrang Nethermancer und an einer Ork Scoutin). Laut Telar bestand die Gruppe aus 1 Troll, 2 Orks, 2 Menschen, 1 T'skrang, 1 Windling und 1 Obsidiman . (Für die, die letzten Abend nicht dabei sein konnten, welche Heldengruppe hat Telar da wohl beschrieben? - Bingo! ) Nicht genug das wir nun als feige Mörder dastanden, nein, es sollte noch schlimmer kommen.
Mißtrauisch geworden, wollten wir nun mehr über den Auftrag Telars wissen. Dabei kamen wir Stück für Stück der Wahrheit näher. Was wir dabei erfuhren überstieg unsere schlimmsten Befürchtungen. Es zeigte sich , daß Telar diesen Auftrag mit einem Blutschwur besiegelt hatte. Dessen nicht genug, hatte sich Telar verpflichtet, seiner Auftraggeberin, einer Archerin, aktiv bei ihrer Rache an uns zu unterstützen.
Glücklicherweise wurden wir kurz darauf zur Königin Alachia in den Thronsaal gerufen. Wer weiß was sonst noch mit Telar passiert wäre. Die Audienz bei Königin Alachia kann wohl mit Fug und Recht als einer der unvergeßlichsten Augenblicke unserer noch so kurzen Heldenkarriere bezeichnet werden. Eine weitere Woche verging. Schließlich wurden wir nacheinander zu einer Privataudienz in die Gemächer Königin Alachias gerufen. Dabei überreichte Königin Alachia jedem einzelnen persönlich seine Belohnung.
Schließlich endete unserer Aufenthalt am Blutelfenhof und wir machten uns auf den Rückweg. Langsam begannen dabei dunkle Wolken des Mißtrauens das Klima innerhalb der Gruppe zu verdunkeln. Können wir Telar noch vertrauen, oder wird er uns bei der erstbesten Gelegenheit verraten. Fragen über Fragen.
Fortsetzung folgt bestimmt. Vielleicht schon in 2 Wochen.
(200 LP für Pollux! -M.)
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